Stephan Thome: Der Chinese aus Oberhessen

10.10.2009

"Ein Erstling, der durch tiefe Menschenkenntnis besticht, durch kompositorische Klugheit und eine fast altmeisterliche Sprache", schreibt Ebel im Berner "Bund", Lothar Müller lobt die "dichte Beschreibung" und die "seismographisch genaue Aufzeichnung und Durchleuchtung der alltäglichen Regionen des Unglücks". Krause schreibt, dass Thome nicht nur ein "Frauenversteher" sei, wie Radisch meinte, sondern auch ein "Männerversteher" und bezieht Stellung gegen Radischs Meinung, "Grenzgang" sei ein Provinzroman. 8Was übrigens auch Lothar Müller tut.) Kegel betitelt ihre Reportage zu Thome mit den Worten "Der Chinese aus Oberhessen" und deckt erstmals auf, dass Stephan Thome im "normalen" Leben Stephan Schmidt heißt. Na dann, eine Schmidt (Kathrin) oder ein Schmidt (Stephan) oder eine Müller (Herta) wird den Preis schon gewinnen. Oder vielleicht doch ein Merkel, ein Setz oder ein Scheuer? Noch zwei Tage bis zur Preisverleihung. Vorhang zu, noch irgendwelche Fragen offen?

 

Hier die Ebel-Rezension:

http://www.derbund.ch/zeitungen/kultur/Am-Kap-der-verlorenen-Hoffnung/story/13896232

 

Und der Schuss von Krause:

http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4795471/Frankfurter-Favoriten-II.html

 

 

 

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