Nachrichten aus dem Innenleben: Ist Jan Costin Wagner verrückt geworden?

16.06.2010

Hierzu muss gesagt werden: Jan Costin Wagner ist nicht zur Gänze verrückt geworden, er fängt nur an, Geheimnisse auszuplaudern. Und man muss auch wissen: Jan Costin Wagner und Georg Simader neigen dazu, sich bisweilen im italienischen Farnese zu treffen. (Wagner unterrichtet hier angehende Autoren, Simader organisiert den Unterricht.) In dem lauschigen Örtchen ergibt es sich ab und zu, dass Wagner und Simader auch noch morgens um zwei Uhr auf der Piazza sitzen, ein Glas Rotwein schlürfen und sich dabei Geschichten aus dem früheren Leben erzählen. Dabei kam letztens zur Sprache, dass Simader mit seinem Vornamen beinahe nicht nach seinem Großvater Georg Simader, sondern nach seinem Onkel Willi Simader, einem bayerischen Mundartdichter, benannt worden wäre. Simader (Georg junior) hatte sich seinerzeit über die Klangqualität des Namens Willi ausgelassen, hatte sich gefragt, ob er mit dem Vornamen Willi auch so ein erfolgreicher Agent geworden wäre - und hatte sich und Wagner hierauf eine Antwort gegeben, dabei aber ein entscheidendes Detail verschwiegen. Nämlich jenes, dass der mittlerweile verstorbene Willi Simader über eine eigene Homepage verfügt, die dem Leser dieser Zeilen nur eines klarmachen dürfte: Willi bleibt Willi und Georg ist Georg. Und alles ist gut so, wie es ist. Hier zur Homepage des Mundartddichters, der übrigens nebenbei auch ein Toto- und Lotto-Geschäft betrieb, also keinen Agenten hatte, der seine Vorschüsse in ungeahnte Höhen trieb:

 

http://www.willi-simader.de/index.htm

 

 

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